Bildungssenator Zöllner legt Fahrplan für Gemeinschaftsschule vor

20.02.2007
Link: Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Für das von der Koalition beschlossene Projekt Gemeinschaftsschule hat Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner heute einen Fahrplan vorgelegt.
Durch eine schlanke und effektive Arbeitsstruktur soll eine optimale Vorbereitung gewährleistet werden.
Unter Leitung von Bildungsstaatssekretär Eckart R. Schlemm wird eine zentrale Lenkungsgruppe gebildet, in der die notwendigen verwaltungsinternen Entscheidungen abgestimmt werden.

Die Projektgruppe hat die Aufgabe, das Konzept der Berliner Gemeinschaftsschule zu entwickeln und seine operative Umsetzung vorzubereiten. Als Mitglieder wird Bildungssenator Zöllner

  • erfahrene Schulleiter: Lothar Sack (ehem. Schulleiter der Fritz-Karsen-Schule), Jens Großpietsch (Schulleiter der Heinrich-von-Stephan-Schule), Gabriele Anders-Neufang (Schulleiterin der Thomas-Mann-Grundschule)
  • Bildungsstadträtinnen der Bezirke: Kerstin Beurich (Stadträtin für Schule, Sport und Soziales im Bezirk Lichtenberg), Dagmar Hänisch (Stadträtin für Bildung und Kultur im Bezirk Mitte)
  • sowie Referenten der Bildungsverwaltung berufen.

Der Leiter der Projektgruppe, Oberschulrat Siegfried Arnz, ist unmittelbar Staatssekretär Schlemm zugeordnet.
Zur Begleitung und Beratung des Gesamtprojekts wird Senator Zöllner darüber hinaus noch in diesem Schuljahr einen Beirat mit breiter Beteiligung berufen. Zur Mitarbeit werden eingeladen:

  • je ein(e) Vertreter/in der im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen,
  • Vertreter/innen der Lehrerverbände,
  • Vertreter/innen der Wissenschaft
  • Vertreter/innen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens.

Die nächsten wichtigen Schritte sind:

  • Ab sofort: Der Förderfonds wird im Aufstellungsverfahren für den Doppelhaushalt 2008/09 berücksichtigt.
  • Mögliche Änderungen des Schulgesetzes werden bis März 2007 geprüft.
  • Bis April 2007 wird die Projektgruppe ein Rahmenkonzept entwickeln und Essentials für die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen erarbeiten.
  • Der Beirat konstituiert sich im April 2007.
  • Konzept und Essentials werden nach Beratung im Beirat im April 2007 den Schulen und Öffentlichkeit vorgestellt.
  • In einem ersten Interessenbekundungsverfahren erklären interessierte Schulen und Schulverbünde bis Juni 2007 ihre Absicht, an der Pilotphase teilnehmen zu wollen.
  • Erste vorbereitende Konferenz mit den interessierten Schulen und Schulverbünden vor den Sommerferien 2007.
  • LISUM und Schulen entwickeln gemeinsam ein Qualifizierungsprogramm “Lernen und Lehren in heterogenen Gruppen” bis zum Sommer 2007.
  • Die Gemeinschaftsschulen starten zum Schuljahr 2008/2009.

Bildungssenator Zöllner “Mir ist es wichtig, dass die Pilotphase der Gemeinschaftsschule dem Anspruch der optimalen Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers gerecht wird.”

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